Woher kommt das Sternsingen? Wie bringen die Sternsinger den Segen, und was passiert eigentlich mit dem gesammelten Geld?
Sternsinger-Aktion
Im Jahr 2026 steht die "Aktion Dreikönigssingen" steht unter dem Motto:
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
20 * C+M+B+ 26
C M B
Die drei Buchstaben C M B stehen für die lateinische Worte
„Christus Mansionem Benedicat“ - „Christus, segne dieses Haus“.
„Christus Mansionem Benedicat“ - „Christus, segne dieses Haus“.
Der Legende nach waren die Namen der drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar. Der Name Caspar kommt aus dem Persischen und bedeutet "Schatzmeister". Er sei der älteste der Heiligen Drei Könige gewesen. Melchior - der Jüngste - stammt aus dem Hebräischen und bedeutet "König des Lichts". Balthasar - der Mittlere - stammt ebenfalls aus dem Hebräischen und bedeutet "Gott, schütze sein Leben".
*
Der Stern symbolisiert den Stern von Betlehem, dem die drei Weisen damals zum Stall von Betlehem gefolgt sind.
+ + +
Die Kreuze zwischen den Buchstaben stehen für den Segen des dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
20 26
Die Zahlen stehen für das Jahr, in dem der Segen durch die Sternsinger ausgeteilt wird.
Das Kindermissionswerk nimmt Spenden für die Aktion auch per Überweisung entgegen.
Kindermissionswerk Die Sternsinger e.V.
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG
IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG
IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX
Rund 1.200 Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 64 Millionen Euro standen dem Hilfswerk der Sternsinger zum Beispiel im Jahr 2022 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 91 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern weltweit sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben.
Grußwort
ERZBISCHOF STEPHAN UNTERSTÜTZT DIE STERNSINGERAKTION
Liebe Kinder und Jugendliche,
die Ihr Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger in unseren Gemeinden engagiert!
Jeder von uns kennt das: Morgens, mittags, abends – und gelegentlich auch zwischendurch: Da knurrt uns der Magen und wir haben Hunger. Und dann freuen wir uns, wenn wir an einen reich gedeckten Tisch sitzen oder wenn wir uns in der Bäckerei eine Kleinigkeit gegen den Hunger kaufen können. Die vielfältig bestückten Essensauslagen in den Geschäften und der gut gefüllte Kühlschrank zuhause sind für uns etwas ganz Selbstverständliches.
Liebe Kinder und Jugendliche,
die Ihr Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger in unseren Gemeinden engagiert!
Jeder von uns kennt das: Morgens, mittags, abends – und gelegentlich auch zwischendurch: Da knurrt uns der Magen und wir haben Hunger. Und dann freuen wir uns, wenn wir an einen reich gedeckten Tisch sitzen oder wenn wir uns in der Bäckerei eine Kleinigkeit gegen den Hunger kaufen können. Die vielfältig bestückten Essensauslagen in den Geschäften und der gut gefüllte Kühlschrank zuhause sind für uns etwas ganz Selbstverständliches.
Zu leicht und viel zu oft vergessen wir, dass es auf dieser Erde 773 Millionen Menschen gibt, die Hunger leiden – und im Gegensatz zu uns nichts zu essen haben. Sie sind betroffen von Mangelernährung, weil ihnen das zum Leben Notwendige fehlt.
Die Sternsingeraktion richtet ihren Blick jedes Jahr auf ein Land dieser Erde mit einer ganz konkreten Notsituation: Im Jahr 2027 wird dies Guatemala sein, das in Lateinamerika liegt. Von den 18 Millionen Einwohnern ist jeder fünfte dort lebende Mensch unterernährt und jedes zweite Kind in diesem Land leidet unter Hunger und einer mangelhaften Ernährung. Wie sehr würden sich diese Menschen wünschen, auch nur einmal ausreichend zu essen – geschweige denn sich nach Lust und Laune etwas zu essen zu kaufen!
Auf diese Ungleichheit und diese Ungerechtigkeit wollt Ihr, liebe Sternsingerinnen und Sternsinger, aufmerksam machen! In den Tagen nach Weihnachten werdet Ihr in den Gottesdiensten ausgesendet und besucht dann die einzelnen Häuser und Wohnungen Eurer Gemeinde. Den Menschen, die dort leben, verkündet Ihr die Botschaft, dass Gott in Jesus Christus Mensch wurde und damit einer von uns. Und Ihr schreibt den Segen dieses menschgewordenen Gottes über Türen und Eingänge.
Dabei bittet Ihr auch um Unterstützung für die Kinder in Guatemala und macht dabei deutlich, um was es Gott von Anfang ging und was er nach wie vor will: Dass diese Erde ein guter Ort ist für alle Menschen. Und dass eben diese Menschen alles haben, was sie für ein gutes und erfülltes Leben brauchen.
Das ist ein großes und starkes Zeugnis des Glaubens, das Ihr hier gebt. Ihr setzt Euch als Sternsingerinnen und Sternsinger ein für eine bessere Welt. Für eine Welt, wie sie in den Augen Gottes sein soll! Und Ihr dürft das ja auch erfahren, wenn Ihr die Menschen in ihrem Zuhause besucht: Diese Menschen sind dankbar für Eure Segenswünsche und sie freuen sich, dass sich junge Menschen wie Ihr so tatkräftig und engagiert einsetzen zum Wohl Anderer!
So danke ich Euch ganz herzlich für Euer Engagement und verbleibe mit herzlichen Segensgrüßen!
Allen Engagierten bei der Aktion Dreikönigssingen 2026 erbitte ich Gottes reichen Segen!
Herzlich
Herzlich
Erzbischof Stephan Burger
